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In der Presse 2015

Optimierte Netzentwicklung in Mittel- und Niederspannungs-Verteilnetzen: Neuer ganzheitlicher Lösungsansatz

In einem gemeinsamen Projekt mit Verteilnetzbetreibern wollen das Fraunhofer IWES in Kassel und das Münchner Beratungshaus entellgenio einen neuen bereits vorent-wickelten ganzheitlichen Lösungsansatz für die "optimierte“ Netzentwicklung in Mittel- und Niederspannungs-Verteilnetzen zur Anwendungsreife bringen. Ziel ist es, die Auswirkungen der Energiewende auf Stromverteilnetze zu analysieren und um Lastveränderungen infolge von z. B. demografischen Wandel, Verlagerungen von Industrie und Gewerbe, neue Verbraucher, E-mobility, etc. für die Netzentwicklung neu zu bewerten.

Vor dem Hintergrund des Eckpunktepapiers zur Novellierung der Anreizregulierung gewinnen effiziente und nachhaltige Netzentwicklungsmaßnahmen immer mehr an Bedeutung. Der immense Netzausbaubedarf u. a. auch in den Verteilnetzen wurde neben der dena Verteilnetzstudie auch durch die BMWi Verteilnetzstudie unterstrichen. Neben den konventionellen Maßnahmen gewinnen zudem sogenannte intelligente Maßnahmen immer mehr an Bedeutung. Insgesamt entsteht ein größerer Ergebnisdruck auf Netzbetreiber, d.h. Entscheidungen sind noch besser zu fundieren. Die Anforderungen an die „Auskunftsfähigkeit“ über die künftige Entwicklung der Netze werden bei zunehmender Komplexität weiter ansteigen (siehe Abbildung). Insofern erfordert der Umfang der zu verarbeitenden Informationen und Einflüsse zwingend einen weiteren Ausbau der „werkzeug-gestützten Ansätze“ auch im Mittel- und Niederspannungsbereich.

 

Abb.: Die „optimierte Netzentwicklung“ im MSP- / NSP- Bereich erfordert die Beachtung umfangreicher Informationen

Das Fraunhofer IWES in Kassel und entellgenio haben einen gemeinsamen Ansatz konzipiert, um zum einen die Auswirkungen der Energiewende auf Stromverteilnetze zu analysieren  und zum anderen Lastveränderungen infolge von z. B. demografischen Wandel,  Verlagerungen von Industrie und Gewerbe, neue Verbraucher, E-Mobility, etc. für die Netzentwicklung neu zu bewerten. Das bisher entwickelte Werkzeug bestätigt die Möglichkeit, erhebliche Potentiale zu heben. Die entwickelte Lösung geht auf die offenen Fragen zur Wirtschaftlichkeit (insbesondere auch der zu berücksichtigenden Folgekosten), der Robustheit (viele Entwicklungen sind unsicher) und der technischen Ausgestaltung der erforderlichen engpassauflösenden Maßnahmen unter Berücksichtigung der Altersstruktur des Anlagenparks ein.

In einem gemeinsamen Projekt mit Verteilnetzbetreibern soll das bisher entwickelte Werkzeug nun weiter professionalisiert werden. Ziel ist es, die beteiligten Netzbetreiber mit einem professionellem Werkzeug bei der „optimierten Netzentwicklung“ für den Mittel- und Niederspannungsbereich zu unterstützen. Als Ansprechpartner für Interessierte stehen seitens entellgenio Dr. Heiko Spitzer ( Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ) und seitens Fraunhofer IWES Johannes Dasenbrock ( Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ) zur Verfügung.

Wesentliche Aspekte hierbei sind:

  • Robuste Maßnahmen gegenüber Veränderungen in der Zukunft
  • Professionalisierung von Invest-Entscheidungen durch Berücksichtigung von sehr vielen Entwicklungsszenarien mittels automatisierter Variantenberechnung
    • Vermeidung von Investitionsstaus
    • Vermeidung des Risikos von Stranded Investment
    • Optimierte und stringente operative Umsetzung bestehender Planungsricht-linien einheitlich im gesamten Netzbereich (bzw. gezielte Weiterentwicklung)
  • „Optimierte“ Budget-Mittelfristplanung
    • Effizientere Nutzung des Budgets (10-20%)
    • Minimierung des Risikos im Netz  (10-20%)
  • Erhöhte „Auskunftsfähigkeit“ über die künftige Entwicklung des Mittel- und Niederspannungsnetzes
  • Verbesserte und fundierte Argumentationsbasis bei internen und externen Interessensgruppen
  • Transparente / nachvollziehbare Entscheidungen im Mittel- und Niederspannungsbereich
  • Basis für weitere Netzbetrachtungen (Verlustmanagement, Blindleistungs-management, Anpassungen der Planungsrichtlinien
 
Nur „2 Mausklicks“ vom integrierten Asset Management entfernt

Pressemitteilung vom 5. März 2015

Mit der Kombination aus der technischen Asset Simulation (ASP) von entellgenio und der intelligenten Zustands- und Anlagenbewertung (iNA) von SAG lässt sich mit überschaubarem Aufwand das Budget zur Bewirtschaftung der Netze/Anlagen mit fundierten Daten bestätigen und gezielt in operative Maßnahmen umsetzen.

Der Ansatz ist erfrischend einfach: Ausgangspunkt bildet das vorhandene GIS. In diesem Fall profitieren GISMobil All In One Anwender erheblich, da GISMobil bereits ab Werk eine Funktionalität beinhaltet, die „automatisiert“ die erforderlichen Basisdaten für eine Langfrist-Simulation der Netze/Anlagen liefert. Die nach IDW PS951 zertifizierte technische Asset Simulation validiert auf dieser Basis (sowie ergänzt um weitere Kennzahlen) die langfristige Entwicklung der Netze/Anlagen unter den Gesichtspunkten Substanzerhalt, Netzbudget sowie Netzrisiko und –qualität inkl. einer Vorschlagsliste für die anstehenden Maßnahmen im Netz. Zudem werden für die Anlagen ersatzweise „á priori Zustandskennzahlen“ für eine prioritätsgesteuerte Inspektion der Anlagen berechnet. Ab diesem Zeitpunkt wird die Datenbasis kontinuierlich mit den Ergebnissen aus iNA verbessert: die iNA-Methodik für die Inspektion und Zustandsbewertung deckt den ad-hoc Handlungsbedarf auf und liefert objektive Zustandsaussagen. Mit diesen Daten ermittelt dann das iNA-Bewertungsverfahren den operativen Handlungsbedarf nach RCM-Methodik. Somit liegen für die "Hot Spots" im Netz bereits in der Initialisierungsphase des integrierten Asset Managements strategisch und betrieblich relevante Daten vor. Im nachfolgenden Regelbetrieb bewegen sich der operative und der strategische Regelkreis kontinuierlich aufeinander zu und bewirken so eine nachhaltige Optimierung im integrierten Asset Management.

Vorteile des Ansatzes:

  • Bessere und belastbare Entscheidungsgrundlagen
  • Konkrete und exaktere Ergebnisse, höheres Einsparpotential
  • Unabhängig von bestehender Systemlandschaft:
    • Sofort einsatzfähig und umsetzbar
    • Keine Implementierungsrisiken
    • Keine komplexen Schnittstellen

Nur „2 Mausklicks“ vom integrierten Asset Management entfernt

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„Regulatorische Asset-Strategie-Szenarien“ und „maßnahmenscharfe 5-Jahrespläne“ sichern Infrastruktur-Entscheidungen für die Basisjahre Strom und Gas ab

Pressemitteilung vom 26. Februar 2015

entellgenio erweitert gezielt sein Angebots-Portfolio, um die anstehenden Infrastruktur-Entscheidungen für die Basisjahre zu fundieren und abzusichern.

Bei der Vorbereitung auf das aktuelle Basisjahr Gas 2015 und das anstehende Basisjahr Strom 2016 sind die fundierten Kenntnisse der Anforderungen an das Netzbudget zur Erreichung regulatorischer Ziele und das gezielte Herunterbrechen der langfristigen Netzplanung auf konkrete Maßnahmen für die nächsten 5 Jahresscheiben von großer Bedeutung. Die Kenntnis der Wirkungen verschiedener regulatorischer Asset-Strategie-Szenarien verschafft Strom- und Gasverteilnetzbetreibern Planungs- und Umsetzungssicherheit für die anstehenden Regulierungsperioden. Das transparente Umwandeln in maßnahmenscharfe 5-Jahrespläne runden die operativen Vorbereitungen auf die Basisjahre ab.

Die Wirkungen verschiedener „regulatorischer Asset-Strategie-Szenarien“ auf Erlösobergrenze (EOG) und die sich ergebende Verzinsung werden in enger Zusammenarbeit mit dem ausgewiesenen Regulierungsexperten Prof. Brunekreeft (Jacobs University Bremen) erarbeitet. Die Ergebnisse für die betrachteten Szenarien „Asset Sweating“, „Abbau eines möglichen Investitionsstaus“, „Verschiebung von Ausgaben in die Basisjahre“ und „geänderte Aktivierungsrichtlinie“ spannen dabei einen Lösungsraum auf und zeigen mögliche Spielräume für die Erlösobergrenze und Verzinsung aus regulatorischer Sicht. Die Berechnung der Szenarien aus strategischer Sicht liefert Informationen zur technischen Umsetzbarkeit der regulatorischen Vorgaben und zeigt somit frühzeitig die Möglichkeiten für ein transparentes, abteilungsübergreifendes und abgestimmtes Vorgehen auf. Die Erstellung der „maßnahmenscharfen 5-Jahrespläne“ ist das Ergebnis einer Transformation der strategischen Netzplanung auf einen operativen 5-Jahres-Maßnahmenplan mit konkretem Betriebsmittelbezug wie z.B. Leitungs- und/oder Kabelabschnitte.

Vor dem Hintergrund der Basisjahre der Sparten Gas und Strom sorgen die neuen Ansätze für eine erhöhte Transparenz und Planungssicherheit. Weiterhin ist dies auch spartenübergreifend möglich: die Planungen für die Sparten Gas und Wasser lassen sich so zum Beispiel gezielt und besser abstimmen.

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"Auf dem Weg zur besten Lösung" - Zusammenspiel von Netzplanung und Asset Management

E&M Powernews (7. Januar 2015): "Auf dem Weg zur besten Lösung" - Johannes Dasenbrock (Fraunhofer IWES) und Heiko Spitzer (entellgenio) erläutern den gemeinsam entwickelten Ansatz zur integrierten Betrachtung des Asset Managements und der Netzplanung. Dies zeigt sich notwendig, um die Energiewende erfolgreich zu meistern und die aus den beiden Bereichen entstehende Komplexität hinsichtlich der Wirkungszusammenhänge, Qualität, Kapazitätsbedarf etc. transparent zu machen und abzubilden. Bernhard Betz, Leiter Netzführung bei EWR in Worms erwartet als Ergebnis u.a. konkret durchzuführende Maßnahmen, um die Frage des besten Zeitpunkts für die Durchführung verschiedener Maßnahmen beantworten zu können. EWR haben sich für diesen Weg entschieden, um schnell fundierte und nachvollziehbare Lösungen zu erhalten.

Lesen Sie hier weiter: E&M Powernews (7. Januar 2015) der Seite www.energie-und-management.de


entellgenio wird auch 2014 zu den wichtigsten Beratern für Energieversorger gezählt

Auch in diesem Jahr nennt die Fachzeitschrift Energie & Management vom 15.12.2014 in ihrer Rankingliste vom Dezember 2014 entellgenio als eine der wichtigsten Consulting-Firmen für die Branche - nun zum sechsten Mal in Folge. entellgenio hat sich mit Organisations- und Prozessberatung mit "Beratungsschwerpunkten rund um das Netzgeschäft und zu Investitions- und Instandhaltungsstrategien von Energieversorgern, Software und Simulieren von Betriebsmittelkosten" in der Energiebranche als wichtiger Berater fest etabliert.

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